Den richtigen Reithelm zu finden gestaltet sich oft schwierig.

Die Suche nach dem richtigen Reithelm

Du fragst Dich, was Du bei der Suche nach dem richtigen Reithelm alles beachten solltest? Tut es der preisgünstige Helm von Decathlon oder sollte es schon ein höherpreisiges Markenmodell sein, wie es zum Beispiel im Onlineshop www.reitsport-manski.de in großer Auswahl angeboten wird? In diesem Beitrag möchte ich ein paar grundlegende Fragen, wie Sicherheit, Passform usw. aufwerfen und erklären, so dass Dir die Wahl eines für Dich passenden Reithelms leichter fällt.

Auf der Suche nach dem richtigen Reithelm solltest Du Dir vorab einige Fragen stellen.

Was es über die Sicherheit zu wissen gibt…

Grundsätzlich müssen alle Reithelme die Euro-Norm EN 1384 erfüllen. Dazu müssen sie eine Reihe von Tests absolvieren. So muss die Helmschale eine Stoßdämpfungsprüfung an Stirn, Seite und Hinterkopf bestehen. Außerdem muss der Helm beim Durchdringungstest einer aus 50 Zentimeter herabfallenden, drei Kilo schweren Metallkugel standhalten. Getestet werden außerdem die Festigkeit des Kinnriemens, der sichere Sitz des Helms (Abstreifprüfung) sowie die Biegsamkeit des Schirms.

Vorgeschrieben ist auch, dass jeder in Deutschland verkaufte Helm ein Etikett in deutscher Sprache hat, das Angaben über den Helm sowie Hinweise auf Sicherheit, Gebrauch und Einstellung gibt. Auf der Suche nach dem richtigen Reithelm empfehle ich Dir, Dich im Internet über Testurteile und Erfahrungsberichte zu informieren. Außerdem solltest Du darauf achten, dass das Modell Deiner Wahl ein Prüfsiegel hat. Jeder Helm sollte mit der oben erwähnten Prüfnorm EN 1384 und dem Jahr dahinter bzw. mit VG1 gekennzeichnet sein. Manche Helme weisen zudem ein GS- oder TÜV-Siegel aus.

Wie Du den richtigen Reithelm an seinem Sitz erkennst…

Wichtig ist, dass der Helm zu Deiner Kopfgröße passt und er diesen richtig umschließt bzw. richtig „im Kopf sitzt“ und nicht „oben drauf steht“. Dazu setzt Du den Helm waagerecht auf den Kopf, so dass er mittig auf der Stirn sitzt. Achte darauf, den Helm nicht schief, schräg oder von hinten auf den Kopf zu setzen. Jetzt sollte er weder zu eng noch zu weit sein. Wenn er zu eng ist, verspürst Du einen entsprechenden Druck am bzw. auf dem Kopf, der sehr schnell unangenehm wird. Außerdem kannst Du Kopfschmerzen bekommen und auch die unter dem Helm angestaute Wärme kann nicht mehr ordentlich entweichen. Ist der Helm zu groß, „schlackert“ er bei der Bewegung des Kopfes und so ist selbstverständlich die Sicherheit nicht ordentlich gewährleistet.

Als Anhaltspunkt für die richtige Helmgröße wird der Kopfumfang einen Finger breit über den Augenbrauen gemessen (breiteste Stelle des Kopfes). Beim Abmessen nimmst Du Dir am besten eine zweite Person als Unterstützung. Die Größte des Reithelms entspricht dem Kopfumfang in cm, wobei sie sehr oft in XS bis S und M bis L oder einfach von S bis L angegeben wird. Das heißt, Größe S könnte zum Beispiel von 50 bis 56 cm gehen. Größe M von 57cm bis 59 cm usw. Die Größenkategorisierung ist leider von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Solltest Du beim Messen Deines Kopfumfangs zwischen zwei Größen liegen, empfiehlt es sich auf die größere Variante zu gehen.

Welche Nice-to-haves es gibt…

Wenn wir mal ehrlich sind, spielt die Optik bei der Suche nach dem richtigen Reithelm auch eine entscheidende Rolle. Hierbei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Das Obermaterial reicht vom schlichten Kunststoff hin zum Samtbezug und der Farbauswahl sind keinerlei Grenzen gesetzt. Wenn Dich der pinkfarbene Reithelm mit Strassbesatz glücklich macht… Why not? Aber achte bitte darauf, dass er auch perfekt sitzt und die Sicherheitsstandards erfüllt. Für mich ebenfalls entscheidende Kriterien, den richtigen Reithelm zu finden, sind Gewicht und Belüftung. In der heutigen Zeit sind die Helme derart weit entwickelt, dass selbst die größten Leichtgewichte optimale Sicherheit bieten und es ist nicht zu unterschätzen, in wie weit ein geeignetes Helmgewicht zum Wohlfühlfaktor beiträgt. Jedes zusätzliche Gramm belastet insbesondere die Nackenmuskulatur. Ebenso kannst Du Dir mit einem ausgeklügelten Belüftungssytem das Reiterleben einfacher und komfortabel gestalten.

Natürlich spielen sich die beiden letztgenannten Faktoren (Gewicht und Belüftung), ebenso wie eine eventuell extravagante Optik, im Preis wider. Von daher solltest Du Dir selbstverständlich die Frage beantworten, wie viele Stunden Du in der Woche im Sattel verbringst, ob Du Freizeit- oder Sportreiter bist und was Dein Geldbeutel zu leiste bereit ist.

Welche Erfahrungen hast Du auf der Suche nach dem richtigen Reithelm gemacht und welche Tipps und eventuell Produktempfehlungen kannst Du geben?

||||| 1 Gefällt mir |||||

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
18 × 3 =