So hälst Du den Wasserbottich frostfrei.

So hälst Du den Wasserbottich frostfrei

Die Tage werden zusehends kürzer und die Temperaturen deutlich winterlicher. In den letzten beiden Nächten haben wir in unserer Region an der 0°C-Marke gekratzt. Noch ist es zwar  nicht so eisig, dass der Wasserbottich meines Ponys einfrieren könnte, denn dafür steht er doch noch ausreichend geschützt zwischen den Stallwänden. Nichtsdestotrotz beschäftigt mich die Frage, wie ich demnächst den Wasserbottich frostfrei halte, um meiner Stute eine optimale Wasserversorgung gewährleisten zu können. Auf der Suche nach nützlichen Tipps tauche ich dann mal wieder in die weite Welt des Internets ab 🙂 Die Ergebnisse meiner Recherche möchte ich im Nachfolgenden mit Dir teilen…

So hälst Du den Wasserbottich frostfrei

Meine Suche baisert auf der Annahme, dass kein unmittelbarer Wasseranschluss vorhanden ist, so dass beheizbare Selbsttränken nicht so ohne Weiteres in Frage kommen. Genau diese Bedingungen finde ich nämlich bei mir im Stall vor und dieser Herausforderung möchte ich mich stellen. Allenfalls eine Stromversorgung wäre vielleicht irgendwie machbar, wobei ich auch das auf der Suche nach DER Lösung, wenn es irgendwie geht, vermeiden möchte. In einem Pensionsstall löst dies gleich Fragen rund um Kosten und Sicherheit aus.

  • Zunächst stolpere ich über Tränken, die ohne Wasser- und Stromanschluss frostfrei funktionieren sollen – nämlich mit Hilfe von Dauerbrennern/Grablichtern. Ich muss ehrlich sagen, die Preise von rund 300 € aufwärts, je nach Tränkengröße, schrecken mich ab. Eventuell könnte man sich ein solches Konstrukt selbst bauen, wenn man handwerklich begabt ist oder man einen versierten Handwerker an der Hand hat. Aber selbst dann überzeugt mich diese Lösung nicht, da mir „offenes“ Feuer im Stall trotz aller Verkaufsargumente als zu gefährlich erscheint.
  • Im weiteren Verlauf finde ich einen frostgeschützten Thermo-Eimer. Auch hier überzeugt mich das Preis-Leistungsverhältnis nicht wirklich. Der Eimer fasst nur 18 Liter, d.h. er müsste morgens und abends gefüllt werden. Meiner Meinung nach ziemlich viel Aufwand für ein Produkt, das 169 € kostet… Dann könnte ich genauso gut, zwei mal am Tag das Wasser von Hand zu Fuß enteisen?! Ok… dann friert es direkt danach wieder ein, was mir mit dem Eimer nicht passiert. Nichtsdestotrotz bin ich nicht überzeugt.

Oh Man! Ich hatte mir die Suche nach einer Lösung, um den Wasserbottich frostfrei zu halten, viel viel einfacher vorgestellt. Ich dachte, ich finde jede Menge Hausmittelchen oder Tipps, zum einfachen Selberbauen.

Eventuell hast Du die Möglichkeit, Dich mit mehreren Pferdebesitzern zusammen zu tun. Dann möchte ich Dir die Klappentränke und die Balltränke nicht vorenthalten. Beide Systeme funktionieren nur, wenn das Wasser darin regelmäßig bewegt wird, d.h. es müssen ausreichend Pferde davon versorgt werden. Außerdem reden wir auch hier von einem Anschaffungspreis von 300 € auwärts.

Im Winter musst Du Dir überlegen, wie Du den Wasserbottich frostfrei machst.

Nun aber zu den einfachen Do-it-yourself-Tipps für Jedermann, die zwar alle nicht das Non-plus-ultra versprechen, die ich aber diesen Winter dann mal hoffnungsvoll nach und nach oder auch in Kombination testen werde:

  • Man stellt ein kleineres Behältnis in einen großen Bottich und füllt die Zwischenräume mit Bauschaum oder Styropor. Dies sollte isolierend wirken und dabei helfen, den Wasserbottich frostfrei zu halten.
  • Man gibt einen Ball, ein Stück Holz oder auch Styropor in das Wasser. Der Gegenstand sollte leicht sein und an der Wasseroberflläche schwimmen. Durch die Bewegung, wenn das Pferd trinkt, wird das Gefrieren des Wassers vermieden. Solltest Du Dich für Styropor entscheiden, achte darauf, dass es sich nicht auflöst und Dein Pferd es mit aufnimmt. Am Effektivsten ist die Lösung wohl, wenn mehrere Pferde aus dem Behältnis saufen. So ist die Chance, dass häufig Bewegung im Wasserbottich ist, höher. Sehr leichtes Material, wie Styropor, dürfte sich schon durch den ganz gewöhnlichen Luftzug immer in minimaler Bewegung befinden. Das Ganze würde dann genauso funktionieren wie ein Eisfreihalter auf einem Gartenteich.
  • Als nächstes ganz kurz und einfach: Handelt es sich um einen Wasserbottich im Stall, stelle ihn so geschützt wie möglich in eine Ecke.
  • Letzten Winter haben einige Leute am Stall Öl ins Wasser getan, um den Wasserbottich frostfrei zu halten. Auch diese Variante werde ich diesen Winter testen. Dabei werde ich es mit Leinöl versuchen, da dies meines Erachtens die gesündeste und bestverdaulichste Variante für das Pferd darstellt. Wichtig ist, dass Du die Menge sorgsam dosierst.

Ich muss zugeben, ich hatte mir von meiner mehrstündigen Internetrecherche mehr versprochen. Ich denke, hier helfen, wie so oft, nur Learning by doing und ganz viel Geduld.

Vielleicht hast Du noch nützliche Tipps für mich und alle Leser, wie Du den Wasserbottich frostfrei bekommst? Ich würde mich freuen!

Falls ich DIE Lösung für eine frostfreie Wasserversorgung diesen Winter entdecke, werde ich diese selbstverständlich hier stolz verkünden 🙂




||||| 2 Gefällt mir |||||

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
9 − 2 =