So läuft der Fellwechsel des Pferdes ab.

Sommerfell adé im Hochsommer!

Auch wenn man es nicht für möglich halten mag, der Fellwechsel des Pferdes (Wechsel zum Winterfell) setzt bereits im Hochsommer ein. Man hat das Gefühl, der Wechsel zum Sommerfell ist gerade erst ausgestanden, da könnte man schon wieder stundenlang bürsten!

Natürlich ist das haarige Problem bei meiner Isländerstute deutlich stärker ausgeprägt als bei vielen anderen Pferderassen.

Aber ich kann Euch beruhigen! … Es ist völlig normal, dass der Fellwechsel des Pferdes schon im Juli/August losgeht!

Die Tiere orientieren sich weniger an den Temperaturen (klar, spielen diese auch eine Rolle), sondern vielmehr an der Tageslänge. D.h. die Pferde beginnen – ganz pauschal und theoretisch betrachtet – ab 21. Juli (= Sommeranfang, längster Tag des Jahres) mit dem Wechsel zum Winterfell, denn von nun an werden die Nächte allmählich länger und die Tage kürzer. Für die Koordination des termingerechten Fellwechsels des Pferdes sorgt die Zirbeldrüse, ein kleiner Teil des Gehirns. Sie steuert auch andere zeitabhängige Rhythmen.

Völlig normal! Zu Sommerbeginn startet der Fellwechsel des Pferdes für den Winter.

Im Umkehrschluss darf man den Kampf ums Sommerfell bereits Ende Dezember/Anfang Januar nach dem Winteranfang und dem damit einsetzenden längeren Tageslicht erwarten.

Neben Tageslänge und Jahreszeiten spielen auch Rasse, Alter und Haltungsbedingungen für den Fellwechsel eine wesentliche Rolle. So lässt sich z.B. festhalten:

  • Ponys haben ein längeres Fell als Warm- oder Vollblüter
  • Pferde in Robusthaltung produzieren ein ausgeprägteres Winterfell als Pferde in Boxenhaltung
  • ältere Pferde weisen oft ein dichteres und längeres Haarkleid auf

Fellwechsel des Pferdes im Frühjahr

Diese Periode erstreckt sich über einen längeren Zeitraum (bis zu 4 Monate). Nach und nach werden die langen Haare und die dicke Unterwolle an den verschiedenen Körperregionen abgeworfen. Darunter kommt ein kurzes Sommerfell zum Vorschein, das dann auch unverändert (bis zum nächsten Fellwechsel des Pferdes) so bestehen bliebt.

Fellwechsel des Pferdes im Herbst

Dabei entledigt sich das Pferd innerhalb kurzer Zeit (einige Tagen, wenige Wochen) seiner kurzen, glatten Sommerhaare und zunächst wachsen kurze Winterhaare nach. Diese werden über die nächsten Wochen länger und länger und es entwickelt sich regelrecht eine Art zweischichtiger Pelz aus langen Oberhaaren und kurzem, plüschigem Unterfell.

Wie kann ich den Fellwechsel des Pferdes unterstützen?

Für den Aufbau des neuen Haarkleides benötigt das Pferd sehr viel Eiweiß. Je nachdem, ob ein Pferd ein guter oder schlechter Futterverwerter ist, sollte während des Fellwechsels zugefüttert werden. Bei schwerfuttrigen Pferden kann somit in der Phase des Fellwechsels die tägliche Kraftfutterportion um bis zu ein Drittel erhöht werden. Bei leichtfuttrigen und jungen Pferden ist dies nicht von Nöten. Sie sollten genügend Kraft und Reserven besitzen, um den Fellwechsel durchzustehen.

Viele Pferdebesitzer schwören in der Fellwechselphase auf Leinöl für Pferde bzw. auf das Zufüttern besonderer Mineralien. Beides ist in gewissem Maße bestimmt förderlich und unterstützend. Bei beiden Zusätzen muss man allerdings genau wissen, WAS und WIEVIEL man füttert.

Abgestorbene und lose Haare jucken die Pferde. Von daher sind ausgiebiges Putzen und die Möglichkeit, sich zu wälzen, Wellness für die Pferdeseele.

An dieser Stelle möchte ich Dir ein tolles Hilfsmittel ans Herz legen, die fellschön-Bürste.

Diese Bürste ist ideal, um den Fellwechsel des Pferdes zu unterstützen und zu beschleunigen.

Es ist der absolute Wahnsinn, was ich damit an Fell aus meinem Pony raus hole… und so einfach! Ich bin einfach nur begeistert von diesem Produkt! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Erfinder!


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